Weihnachten 2017

Stille Nacht, heilige Nacht – den ganzen Advent hatten wir voller Dankbarkeit und Vorfreude auf den Heiligen Abend gewartet und nun war sie da, diese besondere Nacht.

Wie auch im Vorjahr führten die Kinder unserer Gemeinde ein liebevoll gestaltes Weihnachtsmusical auf, das mit Chorliedern begleitet wurde. Noel auf der Spur des Lichts hieß das Stück, das die Gottesdienstbesucher an diesem Nachmittag zu sehen bekamen.

Auf der Spur des Lichts – ist das nicht jeder von uns? Sehnen wir uns nicht alle nach einem Licht, das die Dunkelheit dieser Welt und die Dunkelheit unseres eigenen Lebens erleuchtet? Mit der Geburt Jesu Christi, die wir an Weihnachten zelebrieren, haben wir Menschen genau das geschenkt bekommen: Ein wertvolles, unvergleichliches Licht.

Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8:12)

Was wäre unser Leben, wenn Gott seinen geliebten Sohn nicht auf diese Erde geschickt hätten? Wie sähe unsere Zukunft aus, wenn dieses Kind in der Krippe nicht die Last der Welt – unsere Schuld – auf sich genommen hätte?

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3:16)

Gott ist Mensch geworden – aus Liebe zu uns. Das gibt uns Hoffnung und Zuversicht. Und nur aus diesem Grund dürfen wir Weihnachten feiern. So wie die Hirten damals zum Stall – zum Heiland – geführt worden sind, so werden auch wir in die ewige Herrlichkeit geführt werden, wenn wir unser Leben dem Kind in der Krippe anvertrauen und ihm nachfolgen.

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. (Lukas 2:14)