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Umbau und Neubau unseres Gemeindegebäudes

Seit dem Beginn unserer Gemeinde im Jahr 2014 haben immer mehr Menschen regelmäßig unsere Gottesdienste besucht. Davon viele junge Familien mit ihren Kindern. Bereits nach 3 Jahren wurde uns klar, dass das vorhandene Kirchengebäude auf Dauer für unsere Gottesdienste nicht ausreichen würde. Die Gottesdienstbesucher erreichte bald eine Zahl von 140 Personen, davon waren ungefähr die Hälfte Kinder im Alter von 1 – 8 Jahren. Neben den sonntäglichen Gottesdiensten mussten wir auch Räume haben für die Kinder- und später auch Jugendarbeit. Natürlich waren wir dankbar und froh darüber, dass das Interesse an unseren Gottesdiensten einen so breiten Zuspruch fand, war es doch unser Anliegen einen bibeltreuen Weg zu gehen. Die Aussagen der Bibel zu glauben und zu lehren hat offensichtlich viele dazu bewegt, sich uns anzuschließen. Somit mussten wir uns schon früh damit beschäftigen, wie und wo wir uns auf Dauer mit unserer Gemeinde ansiedeln sollten.

Zunächst wollten wir prüfen welche Baumöglichkeiten auf dem vorhandenen Grundstück bestehen. Benötigt wurde ein Gebäude, das rund 200 Gottesdienstbesuchern Platz bietet und zudem mindestens vier Nebenräume für die Kinder- und Jugendarbeit enthält. Dazu sind wir in Verhandlung mit der Gemeinde Bad Rothenfelde getreten. Für unser Bauvorhaben benötigten wir von der Gemeinde und von unseren Nachbarn einige Zugeständnisse. Die Gespräche verliefen sehr konstruktiv, sodass wir uns entschlossen, unsere Baupläne auf dem vorhandenen Grundstück umzusetzen – auch, weil wir in Bad Rothenfelde die einzige Freikirche und dadurch lediglich eine Ergänzung zu den bestehenden Kirchen sind.

Die Baugenehmigung erhielten wir dann im November 2018. Nach erfolgreicher Ausschreibung verschiedener Baugewerke, konnte im Juni 2019 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Zunächst wurde das Nebengebäude abgebrochen, dann musste das bestehende Kirchengebäude unterfangen werden, da wir die Nebenräume in den Keller verlegen mussten. Dafür waren umfangreiche Tiefbauarbeiten mit Grundwasserabsenkung erforderlich.

Den Bodenaushub konnten wir aufgrund eines positiven Bodengutachtens bei Bekannten eines Gemeindemitglieds unterbringen. Als dann im August mit dem Einbau der Kellersohle begonnen werden konnte, waren wir sehr froh, dass sowohl vom Wetter als auch von der Unterfangung des Altgebäudes alles gut verlaufen war. Jetzt konnte mit dem Aufbau begonnen werden.

Wie man an den Fotos sehen kann, wächst das Gebäude und wir sind von Herzen dankbar, dass wir in allen Schritten Gottes gnädige Hand erkennen können. Wenn alles nach Plan verläuft, wird im März 2020 das Dach gedeckt. Dann werden die Fenster eingebaut und mit dem Außenputz und dem inneren Ausbau begonnen. Insbesondere der Innenausbau soll im Wesentlichen in Eigenleistung erfolgen. Bereits bei den bis jetzt erbrachten Bauleistungen wurde vieles in Eigenleistung gemacht. Für diese fleißigen Helfer sind wir sehr dankbar.

„Denn wir wissen, dass, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln.“ 2. Korinther 5:1