Taufe Heinrich & Marisa

Eine der ersten Reaktionen, die wir aus unserem Umfeld erhielten, nachdem wir unseren Tauftermin verkündigt hatten, war: „Eine Taufe im November? Ist das nicht viel zu kalt?“ Unsere Antwort lautete: „Nein.“

Über Monate war in uns der Wunsch gereift, in den Tod Jesu hineingetauft zu werden. Die Entscheidung, die wir für ein Leben mit dem Herrn getroffen hatten, wollten wir nach außen tragen und vor unseren Familien sowie unserer Gemeinde bekennen. Vergangenes hingegen wollten wir hinter uns lassen – so auch unseren alten Menschen – um unser neues Leben völlig auf die Wege des Herrn auszurichten und Platz für den Einzug des Heiligen Geistes zu schaffen.

Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. (Römer 6:3-4)

Die Taufe – das war uns von Anfang an bewusst – war nicht notwendig für unsere Errettung. Vielmehr war sie ein (relativ unmittelbares) Resultat unserer Bekehrung. Den alten Wegen, auf den wir zuvor gewandelt waren, wollten wir den Rücken kehren, ein für alle Mal.

Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. (Psalm 103:8)

Aus diesem Grund hat es für uns keine Rolle gespielt, dass wir an einem kalten, regnerischen Novembertag getauft wurden; wir hätten diesen Schritt nicht bis zum nächsten Sommer aufschieben wollen. Unsere Devise lautete: Wer sich für ein Leben mit Jesus Christus entscheidet, hat keine Zeit dafür, auf besseres Wetter zu warten.

Wir danken allen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht und mit uns verbracht haben. Es ist für uns ein großer Segen, dass wir so herzlich in der Gemeinde aufgenommen wurden und nun Teil einer Gemeinschaft sind, in der wir unseren Glauben und unsere Beziehung zum Herrn weiterhin festigen können.

Eines erbitte ich von dem Herrn, nach diesem will ich trachten: dass ich bleiben darf im Haus des Herrn mein ganzes Leben lang. (Psalm 27:4)

Heinrich & Marisa