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Gottesdienst zur Einschulung

Der Start ins Schulleben ist für Kinder ein bedeutsamer Meilenstein. In diesem Jahr sind neun Kinder unserer Gemeinde eingeschult worden. Dies haben wir zum Anlass genommen, um in einem festlichen Gottesdienst die Kinder dem Schutz Gottes für die ihnen bevorstehende Lebensphase anzubefehlen und um seinen Segen zu bitten.

In der Predigt wurde den Kindern die Geschichte des Mose und seine Begegnung mit Gott im Dornbusch nahegebracht, die uns in 2. Mose 3,1-15 beschrieben wird. In den Versen 14 und 15 lesen wir: „Gott sprach zu Mose: »Ich bin, der ich bin!« Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt. Und weiter sprach Gott zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht.“

Nach antiker Vorstellung war der Name nicht bedeutungslos, sondern es bestand ein Zusammenhang zwischen dem Namen und dem Namensträger. Der Name offenbarte den Charakter und das Wesen einer Person. Kannte man den Namen, konnte man den Namensträger anreden, sich auf ihn berufen.

Gott ist der Ewige, er sagt mit seinem Namen: „Ich bin da!“ und „Ich werde da sein!“ Das soll für die Schulkinder und ihre Familien eine Ermutigung sein. Wir können uns darauf verlassen, dass der Herr da ist und handelt. Wir setzen unser Vertrauen darauf, dass Gott bei unseren Schulkindern ist, wenn für sie der neue Zeitabschnitt beginnt.